Mitarbeiter

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Zum Team des IFRA gehören zwei fest angestellte Wissenschaftler mit dem Spezialgebiet der deutschen Geschichte. Einer von ihnen nimmt die Funktion des Direktors ein.

Seit einem Abkommen mit der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität aus dem Jahr 2009 finanziert diese für jeweils zwei Jahre die Stelle einer Postdoktorandin oder eines Postdoktoranden am Institut. Das IFRA selbst gewährt Doktoranden aus Frankreich einjährige Mobilitätsstipendien, die ihnen ein Arbeiten vor Ort an ihrer Dissertation über den deutschsprachigen Raum ermöglichen.

Hinzu kommen jährlich rund 40 Gastwissenschaftler, die dank eines Kurzzeitstipendiums des IFHA in Frankfurt oder anderen deutschen Städten zur deutschen Geschichte forschen können. Für das Kulturprogramm des IFRA ist eine festangestellte Kulturreferentin verantwortlich; Buchführung und Sekretariat liegen in den Händen einer Teilzeitkraft.

Immer wieder gewährt das IFRA Praktikanten für durchschnittlich zwei bis drei Monate einen Einblick in die Programmgestaltung und Forschungsarbeit.

Je nach Verträgen, die mit Dritten zustande kommen, ist es dem IFRA möglich, zusätzliche Doktoranden und Postdoktoranden aufzunehmen. So arbeitet seit dem 1. Januar 2013 ein Wissenschaftler im Rahmen des auf 5 Jahre angelegten Projekts „Europa (be-)greifen“ am Institut, dem im Lauf des Jahres 2013 zwei Doktorand(innen) zur Seite gestellt werden. Genau so teilen sich das IFRA und das Frankfurter Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte eine Doktorandenstelle zu den rechtsgeschichtlichen Aspekten des Ersten Weltkrieges anlässlich der Gedenkfeierlichkeiten 1914-2014.

Die Mitarbeiter des IFRA ergänzen sich mit ihrem jeweiligen wissenschaftlichen und kulturellen Fachwissen auf das Beste. Als Ausbildungsstätte für viele junge Wissenschaftler(innen) aus Deutschland und Frankreich kommt dem Institut zudem eine ganz besondere Rolle zu.

Post-Doktorandin

Seit Oktober 2016 beim IFRA/SHS ist Aurore Peyroles Doktorin der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft. Nachdem sie im deutsch-französischen Gymnasium absolviert hat, hat sie moderne Literatur in der École Normale Supérieure von Lyon studiert. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin hat sie mehrere Seminare im Institut für romanische Sprachen und Literaturen von der Goethe Universität in Frankfurt am Main gehalten. Sie ist auch als Übersetzerin tätig. Sie hat 2013 promoviert. Unter der Leitung von Frau Dr. Prof. Anne Tomiche war ihre Doktorarbeit dem engagierten Roman der 1930ger Jahre in Frankreich, in Deutschland und in den Vereinigten Staaten gewidmet. Die wurde als Buch veröffentlicht: Roman et engagement. Le laboratoire des années 1930 (Classiques Garnier, 2016).

 
Doktorandin

Charlotte Pouly, Jahrgang 1986, hat Geschichte an der Universität Denis-Diderot Paris 7 (Bachelor und Master 1) und an der Universität Panthéon-Sorbonne Paris 1 (Master 2 und CAPES) studiert. Von 2010 bis 2011 hat Sie Geschichte und Geographie an einem Collège gelehrt, und von 2011 bis 2013 wirtschaftliche Zeitgeschichte an der Universität Panthéon-Sorbonne Paris 1. 2014-2015 lehrte sie Methodologie und Historiographie der Geschichte sowie politische, und kulturelle Zeitgeschichte an der Universität Orléans. Derzeit schreibt sie an ihrer Dissertation in wirtschaftlicher und sozialer Zeitgeschichte über den zweiten Weltkrieg mit Blick aud die wirtschaftliche Kollaboration der französischen Eisenbahngesellschaft (SNCF) während des Vichy Regime und der Reichsbahn im Dritten Reich (von 1940 bis 1945). Da ihre Analyse in einen deutsch-französischen Kontext eingebettet ist, hat sie seit September 2015 ein Stipendium des IFRA/SHS inne und Sie hat ein Stipendium des Centre Marc Bloch (Berlin) am Februar 2017. Betreut wird die Doktorarbeit durch Professor Dr. Michel Margairaz (Universität Panthéon-Sorbonne Paris 1, IHES/IDHE.S).

 
Doktorandin

Audrey Dauchy, Jahrgang 1983, hat Geschichte an der Universität Paris-Sorbonne Paris 4, Jura mit dem Schwerpunkt Privatrecht an der Universität Panthéon-Sorbonne Paris 1, Notariatsrecht an der Universität Rouen und Rechtsgeschichte an der Universität Panthéon-Assas Paris II studiert. Sie ist Inhaberin des französischen Notardiploms (DSN). Derzeit schreibt sie an ihrer Dissertation in Rechtsgeschichte über die locatio conductio im gemeinen Recht und in der Praxis vom 12. bis zum 16. Jahrhundert. Betreut wird die Doktorarbeit durch Professor Laurent Pfister (Universität Panthéon-Assas Paris II) und Professor David von Mayenburg (Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main). Audrey Dauchy war Lehrbeauftragte, hat ein Forschungsstipendium des DAAD erhalten, und ist seit September 2015 Stipendiatin des IFRA. Zugleich setzt sie seit Oktober 2014 auch ihre Arbeiten am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main fort.

 
Kulturbeauftragte

Nach ihrem Studium in Journalismus und Kommunikation an der Université Libre de Bruxelles arbeitete Dominique Petre zunächst als Journalistin für die Tageszeitung La Libre Belgique. Dann lernte sie einen Deutschen (er wurde ihr Mann) und Deutschland kennen und verließ ihr kleines Heimatland. Sie zog nach Hamburg, wo sie ihre Leidenschaft für den Film ausleben durfte, erst beim European Film Distribution Office und später beim MEDIA Desk, zwei europäische Institutionen.

 
Doktorand

Philipp Siegert, Jahrgang 1986, ist Doktorand am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte und im Rahmen eines Kooperationsabkommens während seiner Promotion am IFRA tätig. Er promoviert an der Goethe-Universität (Frankfurt) und der École des Hautes Études en Sciences Sociales (Paris). Vor dem Beginn seines Doktorats im Oktober 2013 studierte er in Münster, Rostock, Klausenburg (Rumänien) und Budapest (Ungarn). Im ersten Halbjahr 2013 war er als Forschungspraktikant am Hungarian Institute of International Affairs (HIIA, heute KKI) in Budapest tätig, bevor er für die Promotion nach Frankfurt/Main übersiedelte.