„Café Europa“ online: Europäische Verfassungen und Römisches Recht

„Café Europa“ online: Europäische Verfassungen und Römisches Recht

„Café Europa“ online: Europäische Verfassungen und Römisches Recht

27.01.2021 - 20:00 bis 21:30
Online-Veranstaltung

 

Im Januar lädt das „Café Europa“ Christoph Möllers und Albrecht Cordes zu einer online Diskussion über europäische Verfassungen und das römische Recht ein. Die Veranstaltung wird als Livestream auf dem YouTube-Kanal der Romanfabrik (https://www.youtube.com/channel/UC7a_17Xij946ZaFuxtSc7Yg ) zu sehen sein.

Dabei geht es um Rechtstraditionen der Antike, die bis heute Spuren in vielen europäischen Verfassungen hinterlassen haben.

 

Die im Corpus Iuris Civilis von Kaiser Justinian im 6. Jahrhundert gesammelten Gesetzestexte des antiken römischen Rechts galten im gesamten römischen Imperium. In der Vorstellung Karls des Großen war er der Bewahrer des Römischen Reiches, so wurde in diesem neuen Herrschaftsgebiet auch das Römische Recht bewahrt. In vielen europäischen Verfassungen weisen Spuren auf die Antike, die somit bis heute nachwirkt. Doch es gibt auch davon abweichende Rechtstraditionen.

Christoph Möllers lehrt Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Als Prozessvertreter vor dem Bundesverfassungsgericht hat er auch Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung vertreten. Möllers ist Träger des Leibniz-Preises der DFG 2016.

Albrecht Cordes hat an der Universität Frankfurt eine Professur für mittelalterliche und neuere Rechtsgeschichte. Cordes ist Mitherausgeber des Handwörterbuchs zur deutschen Rechtsgeschichte und Forschungsschwerpunkt ist das Recht der Kaufleute in Europa seit dem Mittelalter.

 

Die Romanfabrik und das Institut franco-allemand IFRA / Institut français Frankfurt veranstalten gemeinsam seit Juni 2019 Vortrags- und Debattenabende unter dem Namen „Café Europa“. Mehrmals im Jahr halten kluge Köpfe Vorträge zu den verschiedensten Aspekten dessen, was Europa ausmacht. Café Europa wird gefördert durch die Stadt Frankfurt, das Land Hessen, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und das IFRA-SHS.

 

Mittwoch, 27. Januar / 20.00 Uhr
Eintritt: frei