Ausschreibungen

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Call for Papers:

Die Intellektuellen und die Idee des Kaisertums im Mittelalter (9.-16. Jahrhundert)

Tagung vom 9. bis 10. März 2020 in Paris und Créteil

Bewerbung bis zum 1. Oktober2019

Die Idee des Imperiums, einer gewaltigen supranationalen politischen Einheit, die einer einzigen höchsten Gewalt untersteht, die zivilen, militärischen und religiösen Charakter trägt, entstand lange vor dem Mittelalter. Sie reicht zurück bis in die Zeit des akkadischen Königtums und bestand im Osten wie im Westen in verschiedenen Formen fort, bevor sie sich dauerhaft mit dem römischen Reich verband, das die Byzantiner und die Franken seit dem Ende der Antike zu bewahren suchten.

Im mittelalterlichen Europa wurde diese Idee des Imperiums stark von der Erinnerung an die römische Herrschaft beeinflusst. Das Kaisertum erschien, so der französische Historiker Robert Folz, als "un moteur essentiel du devenir humain". Die Kirche, die beanspruchte, universell zu sein, bekräftigte durch ihre Lehre, die Erlösung der Seelen kontrollieren zu können, ihre Souveränität und fand ihr weltliches Pendant in einem Regime, das vom höchsten Herrscher, dem Kaiser, verkörpert wurde. Diese Dualität der universellen Gewalt wurde schnell zu einer Quelle des Konflikts, als Päpste und Kaiser seit dem 11. Jahrhundert um ihre Vorherrschaft kämpften. Diese politische Auseinandersetzung wurde von einer intellektuellen Reflexion über die Idee des Kaisertums begleitet. Sie setzte bereits mit karolingischen Geistlichen Ende des 8. Jahrhunderts ein, als es erste Ansätze zur Wiederherstellung des Reiches gab, und dauerte an bis zu den italienischen Humanisten des 14. und 15. Jahrhunderts.

Die Idee des Kaisertums im Mittelalter zu untersuchen heißt, sie mit den vielfältigen Veränderungen zu konfrontieren, die die Welt der Gelehrten, "intellectuels" (Jacques Le Goff) oder "gens de savoir" (Jacques Verger), erfahren hat. In Klöstern, Universitäten oder Fürstenhöfenausgebildet, standen Intellektuelle im Mittelpunkt der Diskussion über die Idee des Kaisertums. Die Überlegungen dieser europäischen Gelehrten entstanden vor dem Hintergrund ihres kulturellen Umfelds, neuer philosophischer Ansichten und nationaler Vorstellungen. Anhänger und Gegner des Kaisertums, Parteigänger des Papsttums oder anderer Machthaber - man denke nur an den Popolo der italienischen Gemeinden, die Könige von Frankreich oder von Ungarn -, sie alle füllten die Idee des Kaisertums mit Leben und bedienten sich ihrer.

Die Idee des von Intellektuellen verteidigten Imperiums findet sich nicht nur in großen Abhandlungen wie dem Defensor Pacis Marsiliusʼ von Padua, sondern auch beim Empfang von Gesandtschaften oder symbolträchtigen Reden auf Konzilen. Gebildete Persönlichkeiten wie Hildegard von Bingen, die sich mit Konrad III. und Friedrich Barbarossa austauschte, spielten ebenfalls eine wichtige Rolle für die Ausgestaltung der kaiserlichen Gewalt. Zudem kann die imperiale Idee und ihre Verbindung zur Welt der Intellektuellen ein integraler Bestandteil von Werken gelehrter Autoren sein, wie im 9. Jahrhundert die zum Ruhm Ludwigs des Frommen verfassten Gedichte Ermolds des Schwarzen oder die Schriften Dantes.

Die Tagung widmet sich der Haltung, die die Intellektuellen gegenüber der Idee vom Kaisertum einnahmen, der Art und Weise, wie sie - von der Zeit der Karolinger bis ins 16. Jahrhundert - das westliche Kaisertum priesen, rechtfertigten oder kritisierten.

Drei Themenkomplexe stehen im Mittelpunkt der Tagung:

- Quellen zur Idee des Kaisertums: Welche Schriften befassen sich mit der kaiserlichen Gewalt zwischen dem 9. und 16. Jahrhundert? Politische Verträge, Korrespondenzen, Urkundenarengen, historiografische und literarische Texte sowie Ansprachen beim Empfang von Gesandtschaften: Ist es möglich, eine Typologie der Quellen festzulegen?

- Reden über die Idee des Kaisertums: Wie wird das römische Erbe beschworen? Welche Themen werden über den Kaiser, seine Macht oder seine Beziehung zum Sakralen diskutiert? Wie wird die Idee des Kaisertums gegenüber den Königen dargestellt? Ist der Intellektuelle einer Zensur unterworfen, oder darf er seine Meinung frei ausdrücken? Zu berücksichtigen sind auch juristische Texte: Sie sind sowohl für den Historiker als auch den Rechtshistoriker von Interesse.

- Vordenker der Idee des Kaisertums: Was sind die sozialen, intellektuellen und persönlichen Profile der Intellektuellen, die sich an der Diskussion über die Idee des Kaisertums beteiligen? Steht der Intellektuelle im Dienst der politischen Propaganda, oder spricht er ein anderes Publikum an? Welche philosophischen Einflüsse übt der Ort, an dem er schreibt, auf seine Vorstellung vom Kaisertum aus? Das Profil des Intellektuellen muss in seinen allgemeinen Kontext gestellt werden, angefangen von seiner Ausbildung bis zu den Netzwerken, die er pflegt und die auch seinen Diskursbestimmen. Wie entwickelt sich seine Argumentation im Dienst der universellen kaiserlichen Macht?

Die von Historikerinnern und Historikern des Centre de Recherches en Histoire Européenne Comparée (CRHEC), des Laboratoire Analyse Comparée des Pouvoirs (ACP) und des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) organisierte Tagung wendet sich an Mediävisten vom Früh- bis zum Spätmittelalter wie auch an Rechtshistoriker. Die Tagung steht insbesondere jungen Forschern offen, und die Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch.

Bewerbungen richten Sie bitte in einer PDF-Datei bis zum 1. Oktober 2019 an folgende Adresse: pauline.spychala@univ-paris-est.fr Sie erhalten eine Antwort vor dem 15. Oktober. Die Bewerbung sollte neben einer Kurzbeschreibung des geplanten 20minütigen Vortrags (max. 3000 Zeichen inkl. Leerzeichen) einen akademischen Lebenslauf enthalten. Organisatoren und wissenschaftliches Komitee Nathalie GOROCHOV, Professorin für Geschichte des Mittelalters (Universität Paris-Est Créteil), Rolf GROSSE, Abteilungsleiter Mittelalter (Deutsches Historisches Institut Paris), Giuliano MILANI, Professor für Geschichte des Mittelalters (Universität Paris-Est Marne-la-Vallée), Gabriel REDON, Doktorand in mittelalterlicher Geschichte (Universität Paris-Est Créteil), Pauline SPYCHALA, Doktorandin in mittelalterlicher Geschichte (Universität Paris-EstCréteil/Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

 

Call for interest: Die Fabrik des Textes. Materialität und Textualität des Versailler Friedensvertrages

Paris, 26.–27.9.2019

Organisation: Institut franco-allemand/Sciences historiques et sociales (Frankfurt/Main), Deutsches Historisches Institut Paris, Forschungszentrum historische Geisteswissenschaften (Frankfurt/Main)

Der Versailler Friedensvertrag von 1919 stellte für Frankreich und Deutschland eine schwere Hypothek dar: Westlich des Rheins rief die Frage der Umsetzung kontroverse Debatten hervor, während sich der Vertrag in Deutschland ungleich desaströser auswirkte, was auf Artikel 231 und die darin festgehaltene Alleinschuld der Achsenmächte zurückging. Der Ausgang dieser Geschichte, vom Untergang der Weimarer Republik bis zum Aufstieg des Nationalsozialismus, ist weitgehend bekannt.
Weniger bekannt ist, wie der Vertrag selbst während der Pariser Friedenskonferenz (Januar-Juni 1919) entstand. Die jüngste Forschung hat die Offenheit und den evolutiven Charakter des Vertrages hervorgehoben. Dessen Genese untersucht der vom Deutschen Historischen Institut Paris (DHIP), von der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Romanistik und Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften) und vom Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales (IFRA), Frankfurt, organisierte Workshop. Der Fokus richtet sich nicht nur auf den Rat der vier Siegesmächte, sondern auch auf die zahlreichen Kommissionen, in denen der Vertrag ausgearbeitet wurde. Die zentrale Frage, mit der sich die Teilnehmer/innen beschäftigen, richtet sich darauf, welche Aussagen wir heute zur Textualität des Vertrages machen können. Welche Entwicklungen und Transformationen erlebte dieser im Laufe seiner Entstehung? Wie sahen erste Entwürfe aus? Wie wurden Artikel ausgearbeitet, besprochen, verworfen und wieder neu verfasst? Viele Bestimmungen erhielten erst durch die Übersetzung ins Französische, Englische und Deutsche ihre spezifische Bedeutung. Welche ambivalenten Formulierungen und Doppelbödigkeiten resultierten daraus und ließen den ehemaligen Kriegsparteien Spielraum für Interpretationen?
Darüber hinaus richten die Organisatoren ihr Interesse auch auf die Materialität des Vertrages. Hier geht es um den Aufbau und die überlieferten Vorversionen des Vertrages sowie Spuren zeitgenössischer diplomatischer Praktiken. Wie wurde das Vertragswerk beglaubigt, mit Unterschriften und Siegeln versehen? Berücksichtigt wird auch die bewegte und komplexe Geschichte der Überlieferung. Seit dem Zweiten Weltkrieg und der Beschlagnahmung durch die deutschen Besatzer galt der Vertrag als verschollen, aber Ende der 1970er Jahre gelangten die Akten der Friedenskonferenz – nicht jedoch der originale Vertragstext – auf Umwegen zurück nach Frankreich. Welche Dokumente, Kommissionsprotokolle, Register und Verzeichnisse des Konferenzsekretariats sowie Aufzeichnungen des Rates der Vier umfasst dieser Bestand? Welche Erkenntnisse zu den verschiedenen Etappen der Vertragsausarbeitung lässt dieser erwarten?
Der Call for interest richtet sich an deutsche und französische Nachwuchswissenschaftler/innen aller Disziplinen. Der Workshop ist als Atelier konzipiert; erwartet wird eine aktive Teilnahme auf Basis eines Textkommentars, einer Quellenanalyse oder eines Impulsreferat zu einem Thema aus den Bereichen Militärgeschichte, historische Friedensforschung, deutsch-französische Beziehungen oder Erster Weltkrieg/europäische Nachkriegsordnung. Bewerbungsunterlagen inkl. Lebenslauf und Motivationsschreiben (max. 350 Wörter) sind bis zum 30.06.2019 zu richten an: Herrn Axel Dröber, DHIP (adroeber @ dhi-paris . fr).

 

Dieses Call for interest kann als .docx-Datei herunterladen werden. Siehe unten: 2019_Call for interest_colloque_Materialität Textualität Friedensvertrag_DE

 

 

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Appel à candidature : Chaire Marc Bloch en Sciences Humaines et Sociales à Berlin

 

Date limite : 10 mai 2019

 

Dans le cadre de la convention signée entre l’EHESS et le Centre Marc Bloch pour intensifier les échanges scientifiques franco-allemands, le Centre Marc Bloch (CMB), Centre franco-allemand de recherches en sciences sociales à Berlin, propose :

 

 

l’accueil d’un(e) enseignant(e)-chercheur(e)

 

- soit pour le semestre d’hiver (01.09.2019 – 29.02.2020)

- soit pour le semestre d’été  (01.03.2020-31.08.2020)

- soit pour l’année universitaire 2019/2020 (01.09.2019 – 31.08.2020)

 

Le/la titulaire de la Chaire Marc Bloch sera pleinement intégré(e) au Centre Marc Bloch et dans le dispositif universitaire berlinois.

 

Il/elle devra assurer un séminaire (1,5 heures/semaine en anglais ou allemand) dans l’une des universités berlinoises et participer aux activités de recherche et de formation à la recherche du Centre Marc Bloch, dans le cadre de l’un des quatre pôles de recherche du centre : 1. Etat, normes et conflits politiques ; 2. Mobilités, migrations et recomposition des espaces ; 3. Dynamiques et expériences de la globalisation ; 4. Pensées critiques au pluriel. Approches conceptuelles de la recherche en sciences sociales (voir www.cmb.hu-berlin.de).

 

 L’EHESS continuera d’assurer le traitement du candidat retenu et s’engage à financer un voyage aller-retour entre la France et l’Allemagne. Une indemnisation de 1.500 €/mois, liée aux frais de séjour, sera versée au titulaire de la Chaire Marc Bloch par le Centre Marc Bloch. L’équipe du Centre Marc Bloch l’assistera dans les différentes démarches administratives.

 

 Les dossiers de candidature comprennent un CV complet avec une liste de publications et un projet de recherche et d’enseignement en lien avec les pôles de recherche du Centre Marc Bloch (5 pages maximum), accompagné d’un résumé d’une page, en allemand ou en anglais.

 

 

Les dossiers devront être envoyés d’ici le 10 mai 2019, par voie électronique, aux adresses suivantes : benedicte.zimmermann@ehess.fr et caroline.chu@ehess.fr

OBJET : Chaire Marc Bloch

 

 

Un exemplaire du dossier devra être envoyé par voie postale à l'adresse suivante :

Caroline Chu

Pôle International/DDR

EHESS

54 Boulevard Raspail 75006 Paris

 

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Prix de la Chancellerie 2019 : Appel à candidature



Voir également le document joint : Prix solennels de thèse 2019.pdf

 

 

 

La Chancellerie décerne chaque année plus de 50 prix solennels de thèse, allant de 1000 à 10 000, toutes disciplines confondues..


Ces prix ont pour finalité de récompenser l'excellence et la valeur universitaire et scientifique d'une thèse de doctorat soutenue au cours de l'année civile précédant l'année d'attribution.

 

Six disciplines sont concernées :  Droit et sciences politiques, sciences économiques et gestion, médecine, sciences, lettres et sciences humaines, pharmacie.


Vous devez préciser dans quelle discipline et à quel prix vous souhaitez postuler (cf.liste des prix dans l'appel à candidature ci-joint.

 

 

Candidature et constitution du dossier :


Les dossiers de candidature doivent être déposés auprès des établissements dans lesquels les étudiants étaient inscrits au moment de la soutenance de leur thèse.


Chaque postulant ne peut poser sa candidature qu’à un seul de ces prix.

 

Aucune candidature spontanée auprès de la Chancellerie n’est acceptée. Les dossiers seront présentés par l’établissement, après la réunion de pré-sélection organisée par la Commission de la scolarité.

 

 

Constitution des dossiers de candidature :



- 2 dossiers sous format papier composés de 2 chemises cartonnées et une clé USB (sous enveloppe) à destination des jurys.

 

   > les 3 marquées des éléments suivants :


   - nom (en majuscule) et prénom du candidat

   - nom de l’établissement,

   - discipline du prix,

   - nom du prix présenté, selon le tableau ci-joint.


  > et contenant chacune les documents suivants (en format papier et numérique), en français :

  • une lettre de candidature (une feuille recto-verso maximum),
  • un curriculum vitae (avec coordonnées postales, électroniques et téléphoniques),
  • un résumé complet de la thèse en une vingtaine de pages,
  • le rapport de soutenance, l’avis du directeur de thèse et éventuellement celui de deux (maximum) autres membres du jury,
  • toute information complémentaire jugée utile, portant sur le travail effectué,
  • une copie de la pièce d’identité recto/verso ou passeport
  • un relevé d’identité bancaire,
  • la fiche de candidature téléchargeable sur le site de la Sorbonne :www.sorbonne.fr , ou cf. document ci-joint 

 

NB : un  exemplaire du dossier comprenant toutes les pièces demandées, sous la forme d’un seul fichier PDF, dénommé, Nom-Prénom.pdf du candidat, ainsi qu'un exemplaire de la thèse en version électronique devront être  envoyés à l’adresse : rossen.roussev@ehess.fr


Les dossiers seront à déposer complets et en nombre d'exemplaires demandés ci-dessus, 

 

 le vendredi 19 avril  - 15h 00, dernier délai, (au-delà de cette date, les dossiers ne seront plus acceptés)


 au service de la scolarité, à :

 
 Rossen Roussev

 Bureau A 837

 54 boulevard Raspail

 75006 Paris.

Tél : 01 49 54 25 33

 

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Poste d'ATER à l'EHESS

L'EHESS ouvre au concours six demi-postes d'ATER, dont un en histoire. Ce dernier aura pour charge d'enseignement principale un enseignement d'historiographie en langue allemande de niveau master, dans le cadre ducursus bi-diplômant conjoint entre l'EHESS et l'université d'Heidelberg. Elle inclut également l'encadrement des étudiant.es inscrit.es dans ceprogramme, au côté des coordinateurs.

L'annonce officielle, qui détaille l'ensemble des éléments du concours, est disponible sur le site de l'EHESS : http://recrutement.ehess.fr/131_offre-emploi-ater-:-mention-histoire.html

La date limite de candidature est fixée au 15 avril 2019.

 

 

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Institut für Zeitgeschichte München-Berlin: Ausschreibung für Promotionsstellen

 
 

Das Institut für Zeitgeschichte München - Berlin (IfZ) schreibt drei Promotionsstellen mit Dienstort München aus. Diese werden eingerichtet im Rahmen des durch die Leibniz- Gemeinschaft geförderten Projektes: “‘Man hört, man spricht’: Informal Communication and Information ‘From Below’ in Nazi Europe” (INFOCOM)Für mehr Informationen, siehe die angehängte Datei unten: INFOCOM - Stellenausschreibung.


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Centre Marc Bloch : Stellenausschreibungen

anbei finden Sie folgende Stellenausschreibungen des Centre Marc Bloch e.V.:
 
- Zwei Stellen als Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen für 3 Jahre bzw. 1 Jahr
 
- Eine 0,65 Doktorandenstelle
 
Die Bewerbungsfrist ist der 01. April 2019. Das Beschäftigungsverhältnis soll am 01. Mai 2019 beginnen.
 
 
Bewerbungen sind ausschließlich in elektronischer Form in einer PDF-Datei bis zum 01. April 2019 an das
Centre Marc Bloch e.V. zu richten:  denoyer @ cmb . hu-berlin.de
 
Weitere Informationen über das Centre Marc Bloch finden Sie auf unserer Webseite: https://cmb.hu-berlin.de/
 
Für mehr Informationen, siehe die angehängten PDF-Dateien: D0119_CfA - CMB-Doktorandenstelle und CfA - CMB-Wiss. Mitarbeiter

 

 

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Centre Marc Bloch : stellvertretende Direktorin / stellvertretender Direktor

 

 

 

Der Verein „Centre Marc Bloch e.V. – deutsch-französisches Zentrum für Sozialwissenschaften in Berlin“  ist eine paritätisch deutsch-französische Forschungseinrichtung interdisziplinärer Ausrichtung, zugleich An-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin und an das Netzwerk französischer Auslandsforschungseinrichtungen (UMIFRE) angebunden. Weitere Informationen finden Sie unter: https://cmb.hu-berlin.de/

 

Zum 1. Oktober 2019 ist die Position einer / eines

 

stellvertretenden Direktorin / Direktors

 

des Vereins „Centre Marc Bloch e. V.“ neu zu besetzen. Die Verbindung mit einer W2-S-Professur der Humboldt-Universität zu Berlin wird beabsichtigt. Hierzu erfolgt ein gemeinsames Verfahren.

 

Der / die stellvertretende Direktor / Direktorin unterstützt gemeinsam mit einer weiteren stellvertretenden Direktorin den Direktor bei der wissenschaftlichen Leitung des Zentrums und den laufenden Geschäften des Vereins und vertritt gemeinsam mit diesen als Vorstand den Verein auch nach außen.

 

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die in einer am Zentrum vertretenen Disziplin der Sozial-, Geistes- oder Rechtswissenschaften international ausgewiesen ist und folgende Voraussetzungen erfüllt:

 

- Herausragende wissenschaftliche Qualifikation (z.B. Habilitation) und Forschungsleistungen, möglichst im Zusammenhang mit den Forschungsschwerpunkten des Centre Marc Bloch e.V.

 

- Zuletzt dreijährige Tätigkeit im deutschen und Vertrautheit mit dem französischen Wissenschaftssystem

 

- Ausgeprägte Management- und Kommunikationsfähigkeit in Wissenschaft und Nachwuchsförderung

 

- Fähigkeit zum konzeptionellen Denken, Teamfähigkeit und hohe Sozialkompetenz

 

- Fähigkeit der Planung und Durchführung interdisziplinärer Forschungsprojekte, internationaler Konferenzen und der Beteiligung an Forschungsberichten und Evaluierungen

 

- Erfahrung in der Einwerbung und Leitung drittmittelfinanzierter Forschungsprojekte

 

- Sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch, Französisch und Englisch

 

Bewerbungen von Frauen werden ausdrücklich begrüßt. Die Bestellung erfolgt für zwei Jahre; eine Verlängerung um zwei Jahre und ein weiteres fünftes Jahr ist satzungsgemäß vorgesehen. Die Position wird in einem außertariflichen Dienstverhältnis ausgestaltet.

Interessierte richten ihre Bewerbung in deutscher Sprache mit den üblichen Unterlagen bis zum 10.03.2019 per E-Mail als eine pdf-Datei mit Betreff „StellvDir“ an: Aurélie Denoyer, Geschäftsführerin des Centre Marc Bloch e.V., Friedrichstrasse 191, 10117 Berlin, denoyer @ cmb.hu-berlin . de

 

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Parlaments-Praktika in Frankreich

 

Für das Programmjahr 2019/2020 schreibt die französische Regierung erneut das jährlich stattfindende Deutsch-Französische Parlaments-Praktikum aus.

Seit vielen Jahren bietet es interessierten und hoch motivierten deutschen Studierenden und HochschulabsolventInnen die Möglichkeit, ein Praktikum bei einem/r Abgeordneten des französischen Parlaments, der Assemblée Nationale, zu absolvieren.

Ein vorausgehendes Studiensemester am Institut d’Etudes Politiques de Paris dient der Vorbereitung auf das Praktikum bei der/beim Abgeordneten an der Nationalversammlung.

Weitere Informationen finden Sie auf der beigefügten Programmausschreibung und unter dem folgenden link: https://www.international.hu-berlin.de/de/studierende/ins-ausland/parlamentsstipendien-neu

 

 

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CIERA : Colloques junior 2019

 

PUBLIC : Doctorant.e.s/Postdoctorant.e.s
DÉLAI DE CANDIDATURE : 01/03/2019

 

Les colloques juniors du CIERA ont une double vocation : aider les doctorants et jeunes chercheurs (post-docs ne disposant pas encore d’un poste fixe) inscrits au Centre à mettre en valeur leurs propres ambitions scientifiques et à s’intégrer davantage dans la communauté scientifique franco-allemande des sciences humaines et sociales ; leur permettre d’acquérir, outre les compétences intellectuelles liées à leur travail scientifique, des compétences de gestion de projet. Ils répondent donc non seulement à une volonté affichée d’innovation scientifique mais également à un souci de renforcer les dispositifs de professionnalisation de la formation doctorale en vue d’une intégration sur le marché franco-allemand du travail, académique ou non-académique.

Ils se distinguent des colloques traditionnels par leur format (limité à une journée) et par leur objectif : il s’agit, pour l’organisation, de donner la priorité aux inscrits au Centre et de favoriser la discussion interdisciplinaire autour de présentations de jeunes chercheurs, de 20 à 40 minutes chacune, en moyenne.

Le financement d’un colloque junior n’est en aucun cas automatique ! Les dossiers de candidature sont soumis à un jury composé des membres du comité de pilotage du CIERA. Un nombre limité de demandes est sélectionné par le jury en fonction de la qualité du dossier de candidature. Pour définir ses choix, il s’appuie sur les critères suivants :

  • la qualité et l’intérêt scientifique,
  • la participation active et majoritaire de jeunes chercheurs dans le programme,
  • le caractère franco-allemand,
  • le caractère interdisciplinaire,
  • la cohérence et la faisabilité.

 

Modalités, procédure de candidature et formulaire de candidature : http://www.ciera.fr/node/13520

 

 

 

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Contrats doctoraux de l'UFA


 

Dans le cadre du soutien apporté aux actions de coopération internationale, le ministère de l'Enseignement supérieur, de la Recherche et de l'Innovation (MESRI)

 

attribuera 8 contrats doctoraux fléchés pour la rentrée universitaire 2019/2020 aux établissements engagés dans des coopérations franco-allemandes accréditées par l’Université franco-allemande. 

 

Toute candidature doit être soumise à l’UFA par l’Ecole doctorale de l’EHESS et proposée par l’une des deux initiatives suivantes :

 

 

 

- le PhD-Track : EHESS-université Heidelberg (ne concerne que les historiens)

 

- le Collège doctoral franco-allemand (CDFA) EHESS-Université Humboldt Berlin : toutes les disciplines représentées à l'EHESS. 

 

 

 

Vous trouverez en pièce jointe le texte détaillé de l'appel ainsi que le dossier de candidature pré-rempli de chaque programme.

 

Pour davantage d’informations veuillez contacter :

 

- pour le PhD-Track : Marie Calvary, marie . calvary @ ehess . fr

 

- pour le CDFA : Julie Lallemant, julie . lallemant @ ehess . fr

 

 

 

Critères d’éligibilité :
  • le candidat devra être titulaire d’un diplôme de Master ou équivalent obtenu avant le 30 septembre 2019 et ne pas être engagé dans une thèse en 2018/2019
  • les projets de cotutelle de thèse franco-allemande seront privilégiés
  • les candidatures des étudiants d'un cursus intégré de l'UFA seront accueillies favorablement.
Constitution du dossier de candidature :
  • le dossier de candidature ci-joint (compléter le dossier correspondant au PhD-Track ou au CDFA) comprenant le projet de recherche en 5 pages maximum : objectif et contexte scientifique du projet, calendrier prévisionnel sur 3 ans, méthodologie utilisée, partenariat avec le laboratoire étranger, etc),  à construire avec le directeur de thèse en concertation avec l'unité de recherche.
  • le CV du candidat pressenti (2 pages maximum, avec les informations personnelles : nom, prénom, date de naissance, adresse, coordonnées mail et téléphonique)
  • copie des relevés de notes  de M1 et M2 (ou équivalents bac +4 et bac +5)
  • copie du dernier diplôme obtenu
  • une lettre de soutien du directeur de thèse pressenti

Le dossier de candidature, complet et signé par le candidat et le directeur de thèse, est à envoyer par mail uniquement, en un seul fichier pdf contenant l’ensemble des pièces dans l'ordre, au plus tard le lundi 4 mars 2019, à :

 

- pour le PhD-Track : marie . calvary @ ehess . fr

- pour le CDFA : julie . lallemant @ ehess . fr