Das Deutsche Filmmuseum ehrt Romy Schneider mit einer Retrospektive

Das Deutsche Filmmuseum ehrt Romy Schneider mit einer Retrospektive

01.09.2018 - 17:30 bis 30.09.2018 - 23:00
Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41,60596 Frankfurt

Am 23. September hätte Romy Schneider ihren 80. Geburtstag gefeiert. Das Kino des Deutschen Filmmuseums ehrt die hierzulande bis heute zu selten gewürdigte Schauspielerin mit einer Hommage. Großartige französische Filme sind dabei, wie César et Rosalie, L'Important c'est d'Aimer, Le vieux Fusil, Les Choses de la Vie und der Dokumentarfilm L'enfer d’Henri-Georges Clouzot.

Geboren als Rosemarie Magdalena Albach 1938 in Wien, avancierte Romy Schneider zu einer der populärsten Schauspielerinnen deutscher Sprache. Ihr Filmdebüt gibt sie im Alter von 14 Jahren und mit ihrer Rolle als Kaiserin Sissi von Österreich wird sie zum Star. Sie kämpft fortan gegen das mit der Rolle verbundene kitschig-verklärte Image, aber trotz einiger Charakterrollen gelingt ihr das in Deutschland nicht. Sie geht nach Frankreich, wo sie für ihr Spiel gefeiert wird. Romy Schneider wird zum Sinnbild der modernen Liebenden, und sie arbeitet mit den größten Regisseuren ihrer Zeit: Luchino Visconti, Orson Welles, Otto Preminger und vor allem Claude Sautet, mit dem sie fünf Filme dreht. Von einer Golden Globe-Nominierung bis hin zum französischen Filmpreis César erhält sie internationale Anerkennung. Am 29. Mai 1982 starb Romy Schneider in Paris im Alter von nur 44 Jahren vermutlich an Herzversagen. Am 23. September hätte sie ihren 80. Geburtstag gefeiert. Das Kino des Deutschen Filmmuseums ehrt die hierzulande bis heute viel zu selten gewürdigte Schauspielerin mit einer Hommage. Großartige französische Filme sind dank der Kooperation mit dem Institut français bei der Retrospektive dabei:

Donnerstag, 13.09. 18:00 Uhr und Samstag, 15.09. 20:30 Uhr César et Rosalie (OmeU) von Claude Sautet

Sonntag, 16.09. 18:00 Uhr L’Important c'est d'aimer / Nachtblende (OmU) von Andrzej Zulawski

Mittwoch, 19.09. 18:00 Uhr und Sonntag, 23.09. 20:30 Uhr, Le vieux Fusil / Das alte Gewehr (DF) von Robert Enrico

Dienstag, 25.09. 20:30 Uhr und Freitag, 28.09. 20:30 Uhr, Les Choses de la Vie / Die Dinge des Lebens (OmeU) von Claude Sautet

Sonntag, 30.09. 20:30 Uhr L'enfer d’Henri-Georges Clouzot / Die Hölle (OmeU) von Serge Bromberg und Ruxandra Medrea Annonier