Ein Abend in Frankfurt mit Hölderlin in Bordeaux

Ein Abend in Frankfurt mit Hölderlin in Bordeaux

24.09.2020 - 20:00
Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186, 60314 Frankfurt

Zwei Spezialisten, der Franzose Jean-Pierre Lefebvre und der Deutsche Achim Geisenhanslüke unterhalten sich über Hölderlins Leben in Bordeaux und seine Erfahrungen mit der Französischen Revolution. Der Abend wird musikalisch mit Liedern nach Hölderlin von Martha Jordan und Klaus Dreier untermalt.

Im Dezember 1801 macht sich Friedrich Hölderlin auf Schusters Rappen auf den Weg nach Bordeaux, um dort eine Stelle als Hauslehrer in der Weinhändlerfamilie Meyer anzutreten. Seine glücklichen Zeiten in Frankfurt am Main und in Homburg scheinen vorbei.

Der Germanistik-Professor, Herausgeber der bedeutenden Anthologie bilingue de la poésie allemande (Gallimard/Pléiade) und Hölderlin-Übersetzer Jean Pierre Lefebvre aus Paris und der Professor für Komparatistik Achim Geisenhanslüke aus Frankfurt unterhalten sich (auf Deutsch) über Hölderlins Leben in Bordeaux und seine Erfahrungen mit der Französischen Revolution.

Der Abend wird musikalisch begleitet mit Liedern nach Hölderlin-Gedichten durch Hanns Eisler (»Hölderlin-Fragmente«) und Wolfgang Rihm (»Hölderlin-Fragmente«; unter den Vertonungen findet sich auch das Gedicht »Andenken« über Bordeaux).
Jean-Pierre Lefebvre, Professor (em.) für Deutsche Literatur und Philosophie an der Ecole Normale Supérieure, Paris, übersetzte Autoren wie Hegel, Freud, Heine, Marx, Celan und auch Hölderlin ins Französische.
Achim Geisenhanslüke lehrte von 2004 bis 2014 Neuere deutsche Literatur in Regensburg, seit 2014 unterrichtet er an der Goethe-Universität Literaturtheorie und Ästhetik sowie Europäische Literatur des 17. bis 21. Jahrhunderts.

Eintritt: 10 € / erm. 7 €
Kartenreservierung: Tel. 069 / 49 08 48 28 und auf der Seite der Romanfabrik
Eine Veranstaltung im Rahmen der Hölderlin-Festwoche 2020