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KALENDER

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Veranstaltungskalender

Frankfurter Buchmesse: "Gemeinsam dem Anthropozän gegenüberstehen: eine europäische Runde"

Donnerstag, 17. Oktober 2019 - 10:30 bis 11:30
Buchmesse, Weltempfang, Halle 4.1 B81 Ludwig-Erhard-Anlage 1 60327 Frankfurt am Main

Wie jedes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse organisisert EUNIC-Frankfurt eine europäische Diskussion auf der Bühne des "Weltempfang", dieses Mal zum aktuellen Thema  "Anthropozän". In einer Zeit, in der sie sich zugleich so einflussreich und so machtlos fühlt wie nie zuvor, muss die Menschheit gemeinsame Lösungen suchen und erforschen, um ihr Überleben zu sichern. Ein internationales und disziplinübergreifendes Panel mit Catherine Larrère (F), Manuel Arias Maldonado (ES) und Carlo Sgarzi (IT) diskutiert über Handlungsmöglichkeiten.

 

Vortrag von Ralf-Olivier Schwarz: Jacques Offenbach, ein europäischer Musiker in seinem Jahrhundert

Montag, 14. Oktober 2019 - 19:00
Renate von Metzler Saal, Casino Gebäude, 1. Stock (Casino 1.801), Nina-Rubinstein-Weg 1, 60323 Frankfurt am Main

Er wurde vor 200 Jahren geboren und verbrachte ein Leben zwischen Deutschland und Frankreich: Der Komponist und Musikgenie Jacques Offenbach.  Geboren 1819 in Deutschland, der "kölsche Jung" wird in Paris für seine Operettenmelodien zum Star mutieren. Als Opernkomponist wird er aber erst nach seinem Tod in 1880 annerkannt. Seine Musik, vom "French Cancan" bis zum "Barcarole", wird bis heute weltweit gespielt.

 

"Die Fabrik des Textes": Studientag über den Versailler Vertrag in Paris

Donnerstag, 26. September 2019 - 9:00 bis Freitag, 27. September 2019 - 16:00
Deutsches Historisches Institut Paris

Die konkrete Entwicklung des Versailler Vertrages zwischen Januar und Juni 1919 steht im Fokus dieses deutsch-französischen Studientages, der von der Université franco-allemande gefördert wird und den das Institut franco-allemand IFRA mitveranstaltet.

 

Café Europa: "Karl der Große und die Franken am Mittelmeer" mit Johannes Fried & Pierre Monnet

Mittwoch, 4. September 2019 - 20:00
Romanfabrik, Hanauer Landstraße 186 (Hof), 60314 Frankfurt

Eine neue Macht entsteht am Mittelmeer: die Franken unter Karl dem Großen. Es geht um Karl und den Kalifen Harûn al-Rashid. Um Jerusalem und das Auseinanderdriften der Religionen. Und in Europa entstehen neue Seemächte: Venedig, Genua. Marseille, Barcelona (die Katalanen).

Die Referenten:

 

Reinhard Kaiser "Die Nächte von Paris" von Rétif de la Bretonne

Dienstag, 3. September 2019 - 20:00
Romanfabrik, Hanauer Landstraße 186, 60314 Frankfurt am Main

Zwanzig Jahre lang hat der französische Autor und Drucker Rétif de la Bretonne (1734 - 1806) damit zugebracht, des Nachts durch die französische Hauptstadt zu streifen. Seine Beobachtungen und Erfahrungen hat er in einem riesigen Werk veröffentlich, das vierzehn Bände umfaßt. Hier finden sich Geschichten über Grabräuber, eine bedrängte Frau, einen Geräderten, über Plakatabreißer, nützliche Spione, die ersten Ballons und Tumult und Radau.

 

Vortragsreihe „EuropaDialoge/Dialogues d'Europe“: „Die Bedeutung von ›Vertrauen‹ in deutschen und französischen Unternehmen. Ein Beitrag zur Sozialpolitik in Europa“

Donnerstag, 27. Juni 2019 - 19:00
Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität; Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Wenn französische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über ihre Arbeit und Arbeitsbeziehungen befragt werden, dann sprechen sie ‒ anders als die deutschen Kolleginnen und Kollegen ‒ spontan eher von Vertrauen bzw. Misstrauen. Warum ist das so? Aufbauend auf eine vergleichende empirische Studie an deutschen und französischen Standorten multinationaler Firmen unterscheidet Zimmermann in ihrem Vortrag zwischen »instituiertem« und »prozessualem« Vertrauen, um so die Unterschiede zwischen deutschen und französischen Betrieben zu analysieren.

 

« Der Versailler Vertrag: Fluch und Segen für Europa und das deutsch-französische Verhältnis » Ein Vortrag auf Französisch des Historikers Georges-Henri Soutou

Donnerstag, 27. Juni 2019 - 19:00
Goethe Universität, Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1, Raum IG-411, 60629 Frankfurt

Vor hundert Jahre sorgte das Verfolgen widersprüchlicher Ziele durch in Versailles dafür, dass der Frieden „zwischen zwei Stühlen“ sitzen blieb.

Auf der einen Seite versuchten die Verhandlungsführer, die von Präsident Wilson verkündete Neue Diplomatie umzusetzen, auf der anderen Seite blieben sie aber den Methoden des traditionellen europäischen Konzerts (Pentarchie) treu.

 

Auftaktveranstaltung Café Europa: „Europäische Aufklärung und französische Revolution“ mit Rainer FORST und Daniel COHN-BENDIT

Montag, 3. Juni 2019 - 20:00
Romanfabrik, Hanauer Landstraße 186 (Hof), 60314 Frankfurt

Emmanuel Kant sah die Französische Revolution als „Geschichtszeichen“ dafür, dass die Aufklärung praktisch werden könnte. Der „Ausgang aus selbst verschuldeter Unmündigkeit“, das Abwerfen feudaler sozio-ökonomischer Fesseln und ideologischer Verblendung sollte durch die kollektive emanzipatorische Tat der Selbstbefreiung realisiert werden. Dieses Ideal prägte das politische Denken Europas auch dort, wo es hinterfragt wurde.

 

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